Diagnostik / Untersuchungen

Untersuchung Venen

Zum Nachweis oder Ausschluss von Gefäßerkrankungen kommen in unserer Praxis z.B. folgende, den Patienten nicht belastende Verfahren zur Anwendung:

  • Dopplersonographie: Die Dopplersonographie ist eine spezielle, völlig schmerzfreie Ultraschalluntersuchung. Es wird die Geschwindigkeit und die Flussrichtung des Blutes in den Gefäßen gemessen, womit sowohl eine Venenschwäche, ein Klappenschaden als auch eine Verengung in den Arterien gehört werden kann.
     
  • Arterielle Dopplerdruckmessung: Bei der arteriellen Dopplerdruckmessung wird wie bei der Blutdruckmessung mit Hilfe einer Blutdruckmanschette der Blutdruck in den einzelnen, kleinsten Arterien im Bereich des Fußes bestimmt. Hier kann eine verminderte Blutströmung bei Durchblutungsstörungen festgestellt werden.
     
  • farbcodierte Duplexsonographie: Die farbcodierte Duplexsonographie ist ohne jegliche Strahlenbelastung und absolut schmerzfrei. Venen und Arterien stellen sich – ohne vorheriges Einspritzen von Kontrastmitteln – farblich auf dem Bildschirm dar. Es können sowohl die Flussrichtung des Blutes als auch Gefäßerweiterungen, Gefäßverengungen, Verkalkungen, Verschlüsse oder Thrombosen dargestellt werden.
     
  • Lichtreflexionsrheographie: Sie ist ein schmerzfreies Verfahren zur Überprüfung der Venenfunktion. Hierbei wird mittels eines Infrarotlichtstrahls die Funktionsfähigkeit der Wadenmuskelpumpe gemessen.
     
  • Venenverschlussphlethysmographie: Durch 3-minütige Anstauung des venösen Blutes in den Beinen und plötzlichem Ablassen des Staus kann die Durchgängigkeit des tiefen Venensystems gemessen werden. Dies ist ein hervorragender Suchtest im Hinblick auf eine Verlegung der Bein- und Beckenstrombahn durch eine eventuell vorliegenden tiefe Venenthrombose.
     
  • D-Dimer-Bestimmung: Dies ist ein Suchtest für Thrombosen. Durch einen Bluttropfen, der aus dem Finger entnommen wird, kann die Zusammensetzung des Blutes für gewisse Parameter bestimmt werden. Beim Vorliegen einer tiefen Beinvenenthrombose oder einer Verletzung ändert sich die Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Es kann über diesen Blutschnelltest eine Aussage über das Nichtvorliegen einer Thrombose getätigt werden.
     
  • Thrombophiliediagnostik: Bei der Thrombophiliediagnostik werden angeborene und erworbene Defekte der Blutgerinnung untersucht und damit eine Thromboserisikoeinschätzung vorgenommen werden. Bedeutsam ist dies bei der Einschätzung eines familiären Thromboserisikos sowie zur Beratung bezüglich z.B. Reisethrombosen.
     
  • Akrale Pulswellenoszillographie: Zur Feststellung einer Minderdurchblutung einzelner Finger oder Zehen
     
  • Laboruntersuchungen: z.B. Gerinnungslabor zur Bestimmung des Quick / INR- Wertes bei der Behandlung einer Thrombose bzw. Abklärung des Gerinnungssystems zum Ausschluss einer manifesten Gerinnungsstörung.

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